Essensausgabe in den Straßen einer Stadt in
Mosambique

Speisesaal

in der Elfenbeinküste

 

REMAR kann die Augen nicht vor dem Hunger verschließen, der in einigen Ländern mit großer Not und Armut herrscht.

Und durch die Essensausgabe leistet REMAR Versorgungsdienste an benachteiligte Menschen der Gesellschaft:

Ältere, Kinder, Gefangene etc.
In Burkina Faso sind Hunger und Not die schlimmsten Feinde der Bevölkerung.

So errichtet man Speisesäle an Orten, wo die größte Not herrscht.
In Ghana hat man einen Speisesaal speziell für hungernde Kinder errichtet, einen weiteren für 200 Kinder.
In Guinea Ecuatorial versorgt man täglich viele Straßenkinder mit Essen.
In Mosambique verpflegt man die Kinder, die in unsere Schulen gehen.
In Südamerika haben wir Speisesäle in Argentinien, Uruguay, Kolumbien, Peru, Ecuador, Brasilien, Chile etc.,

wo man täglich Essen an Ältere, Mütter und Straßenkinder ausgibt.

Doch sind es die Kinder, auf denen das Werk das Hauptaugenmerk legt. Länder wie Peru oder Ecuador sehen auf den Straßen täglich unterernährte Kinder, die kein Stück Brot zu Essen haben, ganze Familien, die auf die Straße zum Betteln gehen, um von einem auf den anderen Tag zu überleben. Viele dieser Kinder müssen aufgrund der Lebensumstände in die Kriminalität gehen,

um sich ernähren zu können. Aus diesem Grund ist die Arbeit, die wir mit der Essensaugabe realisieren,

ein Weg, um ein größeres Übel vorzubeugen.

 

 

Essensausgabe für Gefangene

in Mosambique

Essensausgabe im Gefängnis von Ouaigouia, Burkina Faso

 

Die Gefängnisse sind einer der Schwerpunkte mit der größten Bedürftigkeit. Der Großteil der Gefangenen aus verarmten Ländern,

in Zellen zusammengepfercht, entbehren die Grundlagen zum Überleben. Die Vereinigung REMAR hat Speiseräume

für Gefangene in der Elfenbeinküste, Burkina Faso, Mosambique, Guinea Ecuatorial etc. eingerichtet.
Die Gruppe der Gefangenen gehört zu denen, die am meisten ausgegrenzt sind. Wegen der prekären wirtschaftlichen Lage einiger Länder sterben viele Gefangene in den Gefängnissen an Hunger. Durch die Hilfeleistung verändern

sie sich psychisch und emotional.
Viele Gefangene, nachdem sie die Strafe abgesessen haben, verlassen das Gefängnis, ohne eine Unterkunft, eine Familie

oder eine Arbeit zu haben. Sie können sich an die REMAR-Zentren wenden und dort die erforderliche Zeit für ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft verbringen.